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Handgeknüpfte klassische Orientteppiche

Nur handgearbeitete Teppiche aus dem Orient – damit war früher die gesamte asiatische Welt und China gemeint – dürfen sich bis heute Orientteppiche nennen. Sie zeichnen sich zudem durch die typisch orientalischen jahrtausendealten Muster aus, die seit vielen Generationen überliefert werden.

Das Gold des Orients

Das Interesse an edlen Orientteppichen nimmt zu. Das Ursprüngliche, das Echte, das Zeitlose und auch das Nachhaltige, was einen Orientteppich auszeichnet, begeistert auf ein Neues. Die anhaltende Wertsteigerung echter Orientteppiche macht hochwertige handgeknüpfte Exemplare zu einer interessanten Wertanlage.

Elegante Orientteppiche und sorgfältig von Hand gearbeitete Unikate lassen sich mit modernen Möbelklassikern sehr gut kombinieren, denn sie treffen sich auf dem gleichen hochwertigen Niveau.

In unseren beiden Teppichhäusern in Dortmund und Recklinghausen präsentieren wir ein umfangreiches Sortiment an Teppichen – eine nahezu unvergleichliche Vielfalt an orientalischen Teppichen, Brücken und Läufern. Viele davon sind Einzelstücke und wahre Raritäten.

Holen Sie sich ein Stück morgenländische Kultur in Ihr Zuhause und wählen Sie Original Orientteppiche zu besten Preisen. Das traditionelle Familienunternehmen AZAD steht für qualitätsvolle, handgeknüpfte Teppiche aus den bekanntesten Regionen der Teppichknüpfkunst.

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Bidjar

Der Bidjar zählt zu den solidesten und hochwertigsten Orientteppichen für allerhöchste Ansprüche. Bidjar-Teppiche schmücken weltweit Luxusboutiquen sowie Hotellobbys und bewältigen die tägliche Nutzung von Tausenden von Besuchern spielend. Die besten Knüpfungen findet man in der Stadt Tekab. Diese liegt ca. 50 km nordwestlich von Bidjar. Teppiche die hier geknüpft werden, bezeichnet man als Bidjar-Tekab. Diese Teppiche haben einen dünnen Schuss und können dadurch feiner geknüpft werden. Das und die ausgezeichnete Wolle, die verwendet wird, haben zu dem guten Ruf der Bidjar-Teppiche beigetragen.

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Gabbeh

Gabbehs werden von Nomaden aus der südwestiranischen Provinz Fars geknüpft. Sie stammen damit aus dem Kernland des ehemaligen Persiens, mit dem unweit von Schiras gelegenen Persepolis. Gabbehs wurden ausschließlich für den Eigenbedarf der Nomaden hergestellt und sind in Form und Inhalt wahrscheinlich auf die tradierten Ursprünge der Teppichknüpfkunst in Persien und möglicherweise des Orients überhaupt zurückzuführen. Es gibt Hinweise, dass Gabbehs ursprünglich nur von den Frauen der Luren – einem der ältesten Stämme Persiens – geknüpft wurden.

Auch wird vermutet, dass sie im Laufe der Jahrhunderte als “Hochzeitsteppiche” in die Zelte und damit in die Traditionen anderer Stämme gelangten. Gabbehs sind eine besondere Teppichart, die in drei wesentlichen Punkten von allen sonstigen Teppichen abweichen. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist die hohe Zahl der eingetragenen Schussfäden. Bei der Herstellung der Gabbehs werden mindestens vier und bis zu zwölf sehr fest angeschlagene Schussfäden eingetragen. Der Gabbeh ist traditionell hochflorig. Die Florhöhe beträgt allgemein mindestens einen Zentimeter, liegt in der Regel aber deutlich darüber.

Die Teppiche sind mit maximal 100.000 Knoten/ qm relativ grob geknüpft. Gabbehs haben meistens keine Fransen. Ober und Unterkante sind gewebt, umgelegt und angenäht. Die Ornamentierung von Gabbeh-Teppichen ist besonders großflächig, die Musterung häufig nicht symmetrisch. Nicht selten ist die Zeichnung von Recht-, Vier-, Sechs- und Achtecken oder Rauten schief und unproportioniert. Eine Besonderheit der bunten Gabbehs sind ihre ausdrucksvollen, starken, bisweilen sogar grellen Farben. Eine besondere Rolle als Farbe spielt dabei ein leuchtendes Orangerot. Grob geknüpft, finden ihre Schlichtheit und der naive Charme viel Anklang bei den Sammlern von Nomadenteppichen.

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Ghoum

Die Stadt Ghoum gilt für viele Schiiten als heilige Stadt. Sie ist bekannt für Ihre Moscheen und Schulen der Theologie.

Aus dieser Stadt stammen besonders feine Teppiche. In Ghoum werden die meisten reinseidenen Teppiche geknüpft. Zunächst werden Muster von begabten Zeichnern entworfen. Folgend knüpfen die besten Meister des Landes die außergewöhnlichen Ghoum Teppiche. Diese Teppiche sind sehr fein geknüpft mit über 100.000.000 Knoten/ qm. Es handelt sich überwiegend um figurale Motive, die präsentiert werden.

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Isfahan

Die feinen und wohl berühmtesten Teppiche werden in der gleichnamigen persischen Stadt Isfahan geknüpft. Sie können eine Knüpfdichte von über eine Millionen Knoten/qm erreichen. Die Muster erinnern in ihrer Feinheit an die Malereien der wohl schönsten Moschee der Welt, der Königsmoschee in Isfahan. Sie ist unter Schah Abbas (1587-1629) entstanden und ist das architektonische Glanzwerk der kunstfreudigen Safaviden. 

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Keshan

Die Stadt Keschan liegt in der iranischen Hochebene und ist weltberühmt wegen ihrer Teppiche. Charakteristisch für Teppiche aus dieser Stadt sind in sich wiederholende Muster. Einrahmungen sorgen für weniger Kontrast. Aus diesem Grund werden blaue Ornamente in Beige und Beige Ornamente in blau eingerahmt. Motive sind häufig Jagdszenen die ebenfalls Heldengeschichten erzählen. Bekannt sind zudem Spiegelteppiche, die meist rot mit Blumenumrandung sind.

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Nain

Die Stadt Nain in Zentral-Persien, ist berühmt für seine kunstvollen Teppiche, die feinst geknüpft sind und bis zu 1,4 Millionen Knoten/ qm erreichen. Das Einrichtungshaus AZAD kauft seine Teppiche direkt aus der Stadt Nain und ist oft zu Gast bei dem bekanntesten Knüpfmeister, Herrn Habibian. Seine Teppiche sind die feinsten der Region – seine Dessins berühmt und oft kopiert. Viele der original Habibian-Nains finden Sie bei AZAD in Dortmund.

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Täbriz

Täbriz liegt zwischen dem Dreieck von Russland, der Türkei und dem Iran. Die Stadt ist für ihre bis auf die Antike zurückgreifende Tradition, der Teppichknüpfung, bekannt. Charakteristisch für diese Teppiche sind sowohl das Schah-Abbasi-Muster als auch durchlaufende Fisch- oder Bottemir Motive. Die Teppiche aus Täbriz sind ebenfalls für meisterhafte Porträtknüpfungen, sowie Baum- und Jagdteppiche bekannt.

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Seide

Seide ist eine der kostbarsten Naturfasern, die wir kennen. Sie ist geschmeidig, reißfest, weich fließend und von edlem Glanz. Die Kunst der Seidenweberei stammt nach mündlicher Überlieferung aus China und ist über 4700 Jahre alt. Um die wertvolle Seide zu besitzen, wurden diplomatische Beziehungen geknüpft, Kriege geführt und beschwerliche Reisen unternommen. Die historische Seidenstraße von China in den mittleren Orient ist ca. 8000 km lang. Eine Reise dauerte damals mehrere Jahre. Einer der berühmtesten Reisenden auf dieser Strecke war wohl der venezianische Händler Marco Polo.

Seidenteppiche gehören zum Kostbarsten, was Teppichhändler weltweit anbieten können. Die besonders wertvolle Naturseide ist fest und durch ihre Feinheit entstehen die filigransten Ornamente von unnachahmlichem Glanz. Es sind Kunstwerke, die sich vorzugsweise als Wandschmuck eignen.

Hersteller der kostbaren Seide ist die Seidenspinnerraupe, die heute nur noch gezüchtet wird.
Der eigentliche Seidenfaden ist der Kokon der eingepuppten Raupe und kann bis zu 8 km lang werden. Davon können 500-800 m aufgespult werden. 1 Gramm gesponnener Seidenfaden ist 9 km lang. Selbstverständlich finden Sie bei AZAD eine große Auswahl von Seidenteppichen in jeglichen Formaten vor.